läbe

über uns

Aus unbedeutenden Anfängen wuchs in den letzten vier Jahrzehnten die GvC Bewegung. Heute umfasst sie vier Kirchen sowie die rechtlich selbständige Quellenhof-Stiftung.


unsere Vision

Wir wollen miterleben, wie Menschen aus allen Generationen Gott begegnen und ihr Leben zum Blühen kommt. Wir wollen mit eigenen Augen sehen wie Kirche wieder gesellschaftlich relevant wird.

  • Darum bauen wir lebensverändernde, authentische Kirche.
  • Darum bauen wir Orte der Gemeinschaft in den GvC-Groups.
  • Darum dienen wir als Kirche unseren Nächsten und der Gesellschaft.

Auftrag

Die Aufträge, denen wir uns verpflichtet sehen:

Sammeln

Wir sammeln Menschen zu Jesus Christus hin, dazu dienen zum Beispiel unsere Gottesdienste und Alphalive.

Stärken

Wir stärken Menschen in ihrer Jesusnachfolge. Dazu dienen insbesondere unsere verschiedenartigen Groups.

Senden

Wir sehen uns als eine in alle Gesellschaftsschichten gesandte Kirche, ermutigen dabei auch jedes Einzelne unserer Besucher dazu, in ihrem Alltag ihren Nächsten zu dienen.

Dabei wollen wir als GvC Bewegung eine Anzahl Kulturen ganz besonders pflanzen und leben:

  • Authentizität
  • Einheit
  • Barmherzigkeit
  • Leidenschaft
  • Gemeinschaft
  • Eigenständigkeit
  • Originalität
  • Hunger nach mehr

Menschen in anderen Ländern dienen

Als Bewegung sind wir in folgenden Ländern direkt oder durch Partner vor Ort aktiv daran beteiligt, Menschen zu ermutigen und auf unterschiedlichste Arten und Weisen zu dienen: Indien (Tamil Nadu), Bulgarien und Guinea.

Geschichte

Aus einer Bibelstunde mit dem Prediger Charles Reichenbach, die jeweils im Barockhüüsli mitten im Stadtpark von Winterthur stattfand, entstand 1960 die damals noch kleine GvC (Gemeinde von Christen). Rund zwei Handvoll Menschen besuchten zu dieser Zeit die Treffen.

In den folgenden Jahren wuchs die Gruppe beständig und so stiessen 1977 auch Johannes Wirth - heutiger Bewegungsleiter - und seine Frau Erika zur mittlerweile rund 60 Besucher umfassenden Gemeinde. Mitten in einer schweren Ehekrise wurden ihre Herzen so tief berührt, dass sie sich entschieden, den Weg des christlichen Glaubens als Jesusnachfolger zu gehen. Sie engagierten sich bald darauf auch ehrenamtlich als Leiter einer Jugendgruppe, die sie neu gegründet hatten.

1985 hatte Johannes Wirth, der zu diesem Zeitpunkt als Product Manager für Sportartikel arbeitete, einen Traum, der ihn dazu motivierte, seine Arbeitsstelle aufzugeben und sich vollamtlich in die GvC zu investieren. «Im Traum sah ich bildlich einen Teil der biblischen Geschichte von Nehemia. Ich nenne ihn daher den Nehemia-Traum», beschreibt Johannes rückblickend dieses prägende Erlebnis. «Nehemia wurde von den Nöten seiner in Jerusalem lebenden jüdischen Volksleute so tief berührt, dass er seine angesehene Aufgabe am babylonischen Königshof aufgab, um dorthin zu reisen und ihnen zu helfen». Inspiriert von diesem Lebensbild setzte er sich in die damaligen Szenebeizen von Winterthur und versuchte dort die Nöte und Bedürfnisse der Menschen wahrzunehmen und Möglichkeiten zu finden diesen zu begegnen.

Die Jugendgruppe liess sich dazu motivieren, in den kommenden sieben Jahren jeweils jeden zweiten Samstag in der Fussgängerzone gratis Würste und Getränke auszuteilen. Das führte zu Begegnungen mit Menschen aus dem ganzen sozialen Spektrum – immer häufiger auch mit psychisch kranken oder drogensüchtigen Menschen. Johannes Wirth wurde so neben seiner Aufgabe als Pastor zum Gassenarbeiter in Winterthur und auf dem Platzspitz in Zürich. In den Begegnungen mit Menschen zeigten sich immer wieder grosse Nöte. Die Betroffenen und ihre Angehörigen wandten sich auf der Suche nach Hilfe an die Kirche.

Berührt von der Not der Hilfesuchenden, suchte man nach Möglichkeiten etwas tun zu können. Wieder war es ein Traum, der den Anstoss gab. Dieses Mal ein Wachtraum. Johannes erzählt: «Ich sah vor meinem inneren Auge verschiedenste Häuser auf einem grossen Areal. In ihnen wohnten Menschen aus unterschiedlichsten sozialen Schichten und Hintergründen. Aber dort war egal, woher jemand kam. Sie alle erlebten Annahme, Wert und Geborgenheit». Dieser Traum führte 1990 zur Gründung der Quellenhof-Stiftung. Schritt für Schritt begann in den folgenden Jahren das Gestalt anzunehmen, was Gott im Wachtraum gezeigt hatte. Heute, 30 Jahre später, betreuen über 100 Mitarbeitende rund 170 Menschen, mit dem Ziel ihnen wieder Würde, Hoffnung und Perspektive zu vermitteln. 

Parallel zu den Entwicklungen in der Quellenhof-Stiftung wuchs auch die Kirche zunehmend. So landete man mit dem Kauf der alten Mühle Ende der 90er-Jahre in Neuhegi, einem entwicklungsstarken Stadtgebiet in Winterthur. Das stark einsetzende Wachstum zwang die GvC immer wieder zu unkonventionellen Ideen. So kam, wieder durch einen Traum, die Idee auf, die Zeit bis zu einem Neubau in einem Zirkuszelt zu überbrücken. Während rund drei Jahren feierte die GvC Winterthur ihre Gottesdienste in einem alten Zelt des Zirkus Monti. Im Juni 2006 konnte dann nach nur knapp neun Monaten Bauzeit die Parkarena eingeweiht werden. Sie ist bis heute das Zuhause der GvC Winterthur.

Ein weiteres Mal führte ein Traum zu einem nächsten Entwicklungsschritt. Da das Einzugsgebiet zunehmend grösser wurde, begann die GvC Winterthur damit, im Umkreis von rund 30 Fahrminuten weitere Kirchen zu gründen und sich so zu multiplizieren. Auf diese Weise entstanden nach und nach neue GvC-Kirchen in Bassersdorf, Wil (SG), Aathal im Zürcher Oberland und Frauenfeld. Diese Kirchen haben sich in der GvC-Bewegung zusammengeschlossen, welche aktuell von Johannes Wirth geleitet wird. Durch gemeinsame Jahresschwerpunkte, Bewegungsanlässe wie Konferenzen oder Leiterschulungen sowie monatliche Treffen der Pastoren sind sie gemeinsam unterwegs. Im Sommer 2020 hat die GvC Frauenfeld entschieden, einen weiteren Schritt in die Selbstständigkeit zu machen und ist darum aus der Bewegung ausgetreten.